Meditieren lernen für Anfänger (Anleitung: 1-Minuten-Meditation)

By on 22. April 2017 in Anleitungen, Meditation

meditieren lernen

In der hektischen Welt von heute vernachlässigen viele Menschen aufgrund des Zeitdrucks bei der Arbeit und den immer höher werdenden Anforderungen ihre Gesundheit.

Dabei ist es umso wichtiger, selbst in stressigen Phasen zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Meditieren ist eine einfache Möglichkeit, genau das zu erreichen und dem Körper die dringend benötigte Ruhe zu gönnen.

Das staubige Image, dass die Methoden der geistigen Entspannung nur etwas für Esoteriker sind, hat die Meditation längst abgeworfen. Vielmehr sollte jeder Mensch, der innerhalb der nächsten Jahre ein ausgeglichenes Leben führen und seine Kraft aus einer inneren Ruhe heraus gewinnen möchte, mediteren lernen.

Meditieren lernen nützt  Körper und Geist

Als Anfänger werden Sie sich sicher fragen, welche positiven Wirkungen meditieren auf das Wohlbefinden Ihres Körpers und Ihres Geistes hat. Natürlich ist jeder Mensch anders und daher sind die Wirkungen des Meditierens auch von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Sehr häufig berichten Personen die meditieren lernen, jedoch von einer generellen körperlichen Lockerung, von einem Abbau psychischer Spannungen, Ängsten und sogar Schuldgefühlen.

Darüber hinaus werden sressbedingte Anomalien, wie beispielsweise Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Schlaflosigkeit, durch meditieren abgebaut. Letztendlich werden Sie durch eine grössere innere Kraft mehr Selbstbewusstsein entwickeln, kreativer und produktiver werden und Ihre Grundstimmung wird sich insgesamt deutlich verbessern.

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Praktische Grundlagen der Meditation

Stellen Sie sich Ihr tägliches Meditationsritual als Energiequelle vor. Um an diese Energie zu gelangen, tauchen Sie für die Dauer des Meditierens in eine andere Welt ab, in der Ihr Körper und Geist völlig geordnet und entspannt sind. Als Anfänger reicht es völlig aus, jeden Tag zehn Minuten dafür einzuplanen, als Fortgeschrittener meditieren Sie zwischen 20 und 40 Minuten.

Während dem Meditieren nimmt Ihr Körper eine Position ein, in der er unbeweglich bis zum Ende der Meditation verharrt. Am weitesten verbreitet ist der Lotus-Sitz, bei dem die Beine überkreuzt und die Hände auf den Knien abgelegt werden. Anfänger tun sich mit dieser Sitzhaltung oftmals schwer, da Sie sehr viel Körperspannung und Gelenkigkeit erfordert. Dies hat zur Folge, dass die eingenommene Haltung beim Meditieren immer verkrampfter wird und nur noch unter grosser Kraftanstrengung weiterhin eingehalten werden kann. Sollte dies der Fall sein, kann sich der Anfänger auch für alternative Positionen entscheiden (z. B. Drachensitz oder Totenstellung).

Haben Sie sich für den Lotus-Sitz entschieden, sorgen Sie dafür, dass der Rücken beim meditieren lernen gerade ist, die Schultern leicht nach hinten genommen sind und die Brust nach vorne kommt. Über die Körperspannung der Arme, den Kopf und die Beine fliesst die Energie dreiecksförmig durch Ihren Körper. Lehnen Sie sich keinesfalls an einen Stuhl an, da sonst ein Teil der Energie ungenutzt abfliesst. Der eigentliche Teil beim Meditieren beginnt nach der Einnahme der Meditationsposition, die häufig auch Asana genannt wird.

Konzentrieren Sie sich nun vollkommen auf Ihre Atmung, dann werden Sie merken, wie Sie langsam innerlich ruhiger werden. An dieser Stelle bietet es sich an, die Bauchatmung zu praktizieren, da diese besonders tief ist und Sie Ihren Körper so schneller beruhigen.

Fortgeschrittene Meditierer haben ihr ganz persönliches Mantra, das aus einzelnen Wörtern, Gebetszeilen oder Lauten besteht und fortan immer wieder laut gesprochen oder im Geiste wiederholt wird. Ziel ist es, beim Meditieren die Gedanken zu bündeln und von allen Alltagsproblemen loszulösen. Erfahrene Meditationslehrer empfehlen, dass Meditierende unbedingt ihr ganz persönliches Mantra wählen müssen, damit dieser Prozess besonders intensiv und intim abläuft.

Es ist weit verbreitet, sich bei den gewählten Wörtern für Fantasiewörter zu entscheiden, die in Wirklichkeit nicht existieren, um so zu verhindern, dass der Geist durch aufkommende Assoziationen abgelenkt wird.Traditionelle Mantren sind beispielsweise „Om“, „Aum“ und „Ham“. Beachten Sie, dass weiche Laute wie a oder o eine beruhigende Wirkung besitzen und harte Laute wie i oder r eher anregend wirken.

Gegen Ende der Meditationszeit sprechen Sie bewusst aus, dass Sie wieder in Ihr Alltagsbewusstsein zurückkehren. Öffnen Sie langsam die Augen und spannen Sie kurzzeitig alle Muskeln Ihres Körpers so stark wie möglich an. Entspannen Sie Ihre Muskeln wieder und ordnen Sie Ihre Gedanken, bevor Sie aufstehen und sich den Dingen des realen Lebens zuwenden.

Meditieren lernen: Die ersten Schritte als Anfänger

Jeder kann meditieren lernen, wenn er sich an einige Grundprinzipien hält und bereit ist, täglich etwas Zeit dafür zu investieren. Als Anfänger ist es völlig ausreichend, wenn Sie sich eine Meditationszeit von etwa zehn Minuten pro Tag, vorzugsweise am Vormittag oder am Abend, vornehmen. Innerhalb dieser Zeit sollten Sie sich voll und ganz auf das   Meditieren fokussieren und störende Elemente wie Telefon, Handy oder Radio ausschalten. Stellen Sie einen Wecker, der Sie nach Ablauf der Meditationszeit in die reale Welt zurückholt, und legen Sie ihn etwas beiseite.

Zu einem erfolgreichen meditieren gehören drei Grundsäulen. Eine ruhige Körperhaltung, die über einen längeren Zeitraum problemlos eingehalten werden kann, die Konzentration (z.B. auf ein bestimmtes Objekt) und die Entspannung an sich. Viele Personen verharren während dem meditieren in einer Sitzposition, bei Anfängern ist jedoch auch eine liegende Position beliebt. Haben Sie keine Angst, am Anfang ist es völlig normal, wenn Sie nach einiger Zeit die eingenommene Position als unangenehm empfinden. Meditationsneulinge schliessen während der Meditation meistens die Augen – was zwar empfehlenswert ist, da äussere, visuelle Einflüsse minimiert werden -, dies ist jedoch keineswegs zwingend notwendig.

Nehmen Sie nun Ihre bevorzugte Meditationsposition ein und fokussieren Sie Ihre Gedanken auf ein bestimmtes Objekt (z. B. eine Kerze oder ein Wort) oder auf Ihre Atmung. Beim meditieren lernen ist es völlig normal, dass Sie mit Ihren Gedanken immer wieder abschweifen, Ihnen vielleicht irgendwelche offenen Themen der Arbeit durch den Kopf gehen oder Sie bereits überlegen, welche Einkäufe Sie noch für das Mittagessen erledigen müssen. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre Gedanken immer wieder auf Ihr gewähltes Ausgangsobjekt zurückführen.

Mit der Zeit lernen Sie diesen Prozess immer besser zu steuern. Ihre Gedanken sind klarer auf das Objekt gerichtet und schweifen nicht mehr so häufig ab. Dadurch finden Sie zu einer inneren Ruhe, die Ihnen die erwünschte Entspannung und Kraft gibt. Wenn Sie sich unsicher fühlen und die ersten Schritte von erfahrenen Lehrern  begleiten lassen möchten oder nach einer längeren Meditationspause keine klaren Gedanken fassen können, dann nehmen Sie doch an einem Mental Power ®-Intensivtraining teil, um Ihre Fähigkeiten aufzufrischen oder einen ersten Einblick in die Welt der Meditation zu erlangen.

Die 1-Minuten-Meditation

Eine intensive Kurzvariante für Anfänger ist die 1-Minuten-Meditation, bei der alle Basisbausteine einer zielorientierten Meditation berücksichtigt werden.

Anleitung

1. Setzen Sie sich bequem hin und atmen Sie tief durch.
2. Suchen Sie sich einen Punkt aus und konzentrieren Sie sich darauf (z. B. Kerze).
3. Achten Sie eine Minute nur auf Ihren Atem, während Sie den Punkt fixieren.

Tipps

  • Machen Sie keinen Sport daraus, wie lange Sie es aushalten können
  • Beenden Sie die Meditation genau nach einer Minute
  • Wiederholen Sie die Übung 2-3 Mal pro Tag

Sie sehen, meditieren lernen ist nicht sonderlich schwer. Es fordert lediglich etwas Disziplin und einen geringen Zeitaufwand. Den Nutzen, den Sie aus diesen wertvollen Minuten für Ihren Körper und Ihren Geist ziehen, ist im Vergleich zu dem geringen Zeitaufwand, der Ihnen entsteht, gewaltig. Daher ist es für jeden empfehlenswert täglich zu meditieren.

© Mental Power Int. GmbH

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Wer schreibt hier?

Ich bin Gründer und Eigentümer der Mental Power Int. GmbH mit Sitz in Thalwil, Schweiz. Vor über 25 Jahren habe ich begonnen mich mit den Themen Meditation,  Mental- und Bewusstseinstrainings auseinanderzusetzen. Durch den frühen Tod meines Vaters als ich 6 Jahre alt war  und traumatischen Erlebnissen in meiner Kinder- und Jugendzeit, entdeckte ich die spirituelle Welt – dies war meine Rettung!

Mit Autorenbeiträgen, CD's, Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen begleiten ich und meine Mitarbeiter tausende Menschen mit voller Leidenschaft und Freude. Mehr über mich und meinen Werdegang finden Sie hier ...

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