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Bessere Noten mit Mentaltraining

bessere Noten mentaltraining

Grosse Gastronomieunternehmen gehen in Sachen Lehrlingsförderung einen noch ungewöhnlichen Weg.

Von guten Lernenden profitiert der Ausbildungsbetrieb auf mehreren Ebenen:

  • Sie tragen zum Unternehmenserfolg bei.
  • Sie stärken den guten Ruf des Ausbildners und der Ausbildungsstätte.
  • Sie sind nach der Lehre Arbeitnehmer, die man neu ins Kader nachziehen und so Bestand an qualifizierten Führungskräften sicherstellen kann.

Gute Lernende sind aber kein «Zufallsprodukt ». Sie entstehen, wenn lernwillige Jugendliche auf kompetente Berufsleute treffen, die Freude daran haben, ihr Wissen weiterzugeben und das in einem Betrieb, der die nötigen Strukturen dazu geschaffen hat. Es gibt Ausbildungsbetriebe, die gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie bieten ihren Lernenden Mentaltrainings an.

Im Leistungssport ist es schon lange üblich, körperliche und geistige Fähigkeiten der Athleten zu trainieren. Gute Beispiele dafür, was mentale Stärke bewirken kann, sind Roger Federer, der sich nach einer Niederlagenserie immer wieder zu Höchstleistungen motiviert und Shaolin-Mönche. Diese wenden seit Jahrhunderten mentale Kräfte an, um eigentlich unmögliche, körperliche Leistungen zu schaffen.

Weder Esoterik noch Wundermittel, sondern Einstellungssache

Solche Extremleistungen werden angehende Köche, Restaurationsangestellte oder Kaufleute nicht gleich erbringen müssen. Sich in schwierigen Situationen behaupten und auch unter stressigen Bedingungen Topleistungen erbringen, hingegen schon. Damit dies leichter fällt, erlernen die Jugendlichen Techniken, mit denen sie ihre mentalen Fähigkeiten (Vorstellungskraft, Konzentration, Selbstmotivation) entwickeln und stärkenkönnen.

«Ein Wundermittel ist Mentaltraining nicht. Auch hat es nichts mit Esoterik zu tun », sagt die Leiterin des Personals. Für sie ist Mentaltraining ein Puzzleteil von vielen, die nötig sind, damit Lernende in Job und Schule bessere Leistungen erbringen. Es ist für den Betrieb zudem eine Möglichkeit, den Lernenden und ihren Eltern zu signalisieren, dass man sich um sie kümmert und sich bemüht, die bestmögliche Ausbildung zu vermitteln, die es gibt. In Zeiten, in denen der Berufsnachwuchs knapp und einheimische, qualifizierte Mitarbeitende selten werden, ist das ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

Die Eltern, bzw. Erziehnungsberechtigten, sollten jedoch auch selber an sich arbeiten und Mentaltraining oder ähnliche Techniken für sich anwenden. Sie sind schliesslich die Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen.

Eltern und Erziehungsberechtigte sollten Klarheit in ihr Leben bringen und selber Mentaltraining anwenden lernen.

So kommen die Lernenden in den Genuss von Mentaltraining, zu Hause und auch im Betrieb. Pro Lehrjahr stehen meist mehrere Gruppentrainings an. Diese werden von der Firma Mentalpower durchgeführt. Die Lernenden erleben in den Trainings, wie sie mit Stress, Prüfungsangst und Selbstzweifel umgehen können, wie sie effizienter und ihrem Typ entsprechend lernen und wie sie im Berufsalltag leistungsfähiger werden.

Für junge Menschen, die noch mitten in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit stecken, ist die Begleitung durch den externen Trainer eine hilfreiche Unterstützung in schwierigen Situationen und auf dem Weg ins Erwachsenenleben. «Anfangs waren die Jugendlichen etwas zurückhaltend. Doch nun machen sie gut mit », lobt der Mentaltrainer. Damit die Trainings im Alltag wirklich etwas bringen, bezieht er die Ausbildner mit ein.

Deren Aufgabe besteht darin, die Jugendlichen an ihre, im Training selbst definierten Ziele zu erinnern und zu kontrollieren, ob die ebenfalls vom jeweiligen Lernenden selbst festgelegten Massnahmen greifen. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel sein, den Notenschnitt von 4,0 auf 4,5 zu steigern. Als Massnahme dient dazu ein Lernplan, den es nun einzuhalten gilt und so bessere Noten erzielt werden.

Ohne Training keine Trainingserfolge

Wie beim körperlichen Training nützt das Wissen um Techniken wenig, wenn es nicht aktiv angewandt wird. Das gilt auch für mentalen Fähigkeiten. Jeder Lernende hat es selber in der Hand, wie erfolgreich sein Mentaltraining im Endeffekt ist. Als Trainings- und Kontrollinstrument führt er dazu ein Motivationstagebuch. Aus Rückmeldungen von Eltern, Ausbildnern und Lernenden sowie aus eigenen Beobachtungen wissen sie aber, dass das Training etwas bringt.

«Die Jugendlichen treten selbstbewusster auf und entwickeln einen gewissen Stolz auf ihre Arbeitsleistung », hat der Mental Power-Trainer beobachtet. Einige Betriebe schicken ihre Lernenden bereits länger in die Mentaltrainings und so sind messbare Resultate vorhanden. «Der Notenspiegel  der Lernenden hat sich im Vergleich zum kantonalen Durchschnitt klar verbessert », sagt eine Pressesprecherin des Betriebs.

Zwar gäbe es Ausbildner, die aus Unwissenheit und mangelndem Verständnis den Mentaltrainings kritisch gegenüber stünden, das Echo der Lernenden und ihrer Eltern sei hingegen durchwegs positiv. Jeder, der ausbildet, sollte ein solches Training auch selber erfahren haben. Wie der Mentaltrainer, nützen auch andere Mitarbeiter Mentaltraining in ihrem Privat- und Berufsleben. «Wichtig ist, dass man damit umzugehen weiss und grundsätzlich eine positive Einstellung dazu hat. »

© Mental Power Int. GmbH

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Über den Autor

Ich bin seit 2002 Gründer, Eigentümer und Geschäftsführer der der Mental Power Int. GmbH mit Sitz in der Schweiz.

Vor über 25 Jahren habe ich begonnen mich mit den Themen Meditation,  Mental- und Bewusstseinstrainings auseinanderzusetzen. Durch den frühen Tod meines Vaters als ich 6 Jahre alt war und traumatischen Erlebnissen in meiner Kinder- und Jugendzeit, entdeckte ich die spirituelle Welt – dies war meine Rettung!

Mit Autorenbeiträgen, CD’s, Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen begleiten ich und meine Mitarbeiter tausende Menschen mit voller Leidenschaft und Freude.

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Grigor Nussbaumer: Autor, Coach und Seminarleiter bei Mental Power

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