Die 6 Seiten der Partnerschaft!

beziehung partnerschaftDie Seiten eines Würfels sind alle gleich. Das macht ihn zu einem passenden Bild für eine Partnerschaft, denn egal welche Seite Ihrer Beziehung Sie betrachten, es geht immer um dasselbe: Klarheit, Klarheit, Klarheit, Klarheit, Klarheit und … genau: Klarheit!

Ich meine: Klarheit ist im Grunde alles, was Sie brauchen, um eine authentische und glückliche Partnerschaft leben zu können.

Voraussetzungen einer stabilen Liebesbeziehung

Diese Klarheit beginnt in Ihnen selbst. Wenn Sie von anderen Menschen geliebt werden und andere Menschen lieben möchten, müssen Sie zuerst gelernt haben, sich selbst zu lieben. Das haben Sie vermutlich schon öfters gehört und auch verinnerlicht. Dennoch ist nur wenigen klar, dass das nicht nur bedeutet, die guten und erwünschten Seiten anzunehmen, sondern sich gerade auch der dunklen, unerwünschten Seiten bewusst zu machen und sie als Teil des eigenen Selbst zu akzeptieren. Das ist die Grundvoraussetzung, um Ihr ganzes Wesen annehmen und in Liebe umarmen zu können.

Aber auch wenn Sie sich selbst lieben können, bleibt eine Partnerschaft eine Herausforderung, sich weiter zu klären – auf seelischer und spiritueller Ebene. Mit den folgenden sechs Tipps können Sie alle Seiten Ihrer Beziehung weiterentwickeln:

1. Anerkennen Sie, wer Ihr Partner ist

Der Charakter Ihres Partners wird in seinen Grundzügen immer gleich bleiben – genauso, wie auch Ihr eigener. Darum nehmen Sie ihn als den an, der er ist, und machen Sie ihn nicht zu einem steten Veränderungsprojekt.

2. Machen Sie klar, dass Sie hinter Ihrem Partner stehen

Wer seinen Partner ständig kritisiert, versucht insgeheim, sein seelisches und charakterliches Wachstum zu verhindern. Wenn Sie hingegen Ihren Partner stark machen, wird er auch Sie stark machen. Unterstützen Sie Ihren Partner, feiern Sie seine Erfolge mit ihm und trauen Sie ihm etwas zu.

Mit einem Wort: Machen Sie ihn gross!

3. Erkennen Sie sich selbst, in der Partnerschaft

Seien Sie sich klar, dass Ihr Partner ein Spiegel für Sie ist. Was Sie an ihm nicht mögen, das finden Sie vermutlich in sich selbst. Es sind Ihre eigenen dunklen Seiten, die Sie bisher abgelehnt haben und nicht zu sich nehmen wollten. Vergeben Sie sich selbst Ihre ungeliebten Eigenschaften, nehmen Sie sie in Liebe zu sich und danken Sie Ihrem Partner.

4. Beziehen Sie klare Standpunkte

Friede, Freude, Gänseblümchen? Das muss nicht immer sein. Harmonie ist wichtig, aber nicht das einzige Element in der Kommunikation miteinander. Lassen Sie auch Meinungsverschiedenheiten zu und verteidigen Sie Ihren Standpunkt.

Wenn bei Ihnen oder Ihrem Partner allerdings immer wieder negative Muster auftauchen – beleidigt sind und beleidigen, schmollen, trotzen, verachten und schweigen –, steckt wahrscheinlich eine seelische Verletzung aus der Kindheit dahinter.

Suchen Sie Rat in einem Coaching.

5. Zeigen Sie, wo Sie in der Partnerschaft Freiraum brauchen

Wer sich persönlich entfalten und entwickeln will, braucht Freiräume. Sagen Sie Ihrem Partner klar, welche Freiräume Sie brauchen und achten Sie auch seine. Wobei möchten Sie Ihren Partner an Ihrer Seite haben und wann nicht?

6. Versprechen Sie nicht, was Sie nicht halten können

„Für immer“ klingt romantisch, ist jedoch nicht realistisch. Veränderungen gehören zum Leben – sie sind sogar ein Grundprinzip des Lebens. Lassen Sie zu, dass morgen die Dinge anders sein können, als sie gestern waren. Und lassen Sie Ihren Partner nicht im Unklaren, wenn sich etwas verändert hat.

Klarheit bedeutet Verantwortung

In einer Beziehung hat jeder die volle Verantwortung, deshalb ist es nicht erlaubt, mit dem Finger auf den anderen zu zeigen. Seien Sie sich klar, wer Sie sind, mit wem Sie sind und was Sie wollen, dann haben Sie beste Voraussetzungen für eine genussvolle, dynamische Partnerschaft.

Was sind Ihre Erfahrungen mit diesen Tipps? Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

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Über den Autor:

Ich bin Gründer und Eigentümer der Mental Power Int. GmbH mit Sitz in Lenzburg, Schweiz. Vor über 25 Jahren habe ich begonnen mich mit den Themen Meditation,  Mental- und Bewusstseinstrainings auseinanderzusetzen. Durch den frühen Tod meines Vaters als ich 6 Jahre alt war und traumatischen Erlebnissen in meiner Kinder- und Jugendzeit, entdeckte ich die spirituelle Welt – dies war meine Rettung!

Mit Autorenbeiträgen, CD's, Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen begleiten ich und meine Mitarbeiter tausende Menschen mit voller Leidenschaft und Freude. Mehr über mich und meinen persönlichen Werdegang finden Sie auf Über Uns.

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