Digitale Transformation braucht mentale Revolution!

Im Sport gibt es den Spruch: Gewonnen und verloren wird im Kopf. Das gleiche gilt auch auf die digitale Transformation von Unternehmen.

Digitale Technologien fordern die Unternehmen aktuell so stark heraus, dass sie handeln müssen. Was früher Jahre gedauert hat, kann heute innert Monaten die gesamte Unternehmung vor riesige Herausforderungen stellen.

Dabei stellen sich drei zentrale Fragen:

  • Wie sieht eine nachhaltige, digitale Strategie aus?
  • Wie können Unternehmen agil bleiben, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten?
  • Welche Fähigkeiten brauchen Mitarbeitende, um das Unternehmen in die Zukunft zu führen?

Digitale Transformation Beispiel

Als Unternehmer müssen Sie einen Schritt voraus sein

Die aktuelle Wirtschaftslage hat weltweit für Unsicherheit gesorgt. In einigen Ländern erreichen die Arbeitslosenquoten Rekordhöhen. Viele Branchen haben Mühe, sich an neue Technologien und sich ändernde Verbraucherpräferenzen anzupassen. Branchenübergreifend sehen sich Unternehmen einem verschärften Wettbewerb und heftigen Preiskämpfen ausgesetzt.

Unternehmen passen sich diesen Veränderungen an, indem sie innovative Lösungen entwickeln und neue Technologien einsetzen. Sie investieren auch stark in ihre Belegschaft, verbessern den Kundenservice und streben nach nachhaltiger Wertschöpfung.

Aus diesem Grund ist es wichtig, immer einen Schritt voraus zu sein und Strategien zu entwickeln, die es Ihrem Unternehmen ermöglichen, im nächsten Jahrzehnt erfolgreich zu sein.

Digitale Technologien: Radikaler Wandel, gepaart mit Speed

Die zunehmende Digitalisierung hat bereits viele Branchen verändert, darunter Banken, Einzelhandel, Fertigung und Logistik. Es verändert jetzt die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben.

Laut McKinsey Global Institute könnte die Zahl der durch Automatisierung verlorenen Arbeitsplätze bis 2030 sogar 50 Millionen erreichen. Dies bedeutet, dass Unternehmen sich anpassen müssen, um zu überleben.

Die digitale Transformation wird Ihr Unternehmen agiler und reaktionsschneller machen.

Digitale Unternehmen wachsen mit nie dagewesenen Geschwindigkeiten. Laut Forrester Research werden die weltweiten Ausgaben für digitale Marketingdienste von 78 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr auf mehr als 130 Milliarden US-Dollar bis 2020 steigen.

Dies bedeutet, dass es viele Möglichkeiten für Unternehmer mit einem starken Verständnis von Technologie und Geschäftsgrundlagen gibt.

Begriffsklärung: Digitalisierung und Digitale Transformation

  • Der Begriff Digitalisierung bezeichnet den Prozess der Umwandlung analoger Daten in ein digitales Format.
  • Digitale Transformation ist der Prozess der Veränderung von einer Organisation, die Technologie hauptsächlich für physische Interaktionen einsetzt, zu einer Organisation, die hauptsächlich durch digitale Interaktionen funktioniert.

Dies erfordert eine grundlegende Änderung der Herangehensweise von Unternehmen an Geschäftsprozesse, Kundeninteraktionen und Mitarbeiterschulungen.

Fazit: Digitalisierung ist nur ein Teil der digitalen Transformation.

Digitale Transformation beginnt im Kopf!

Beim digitalen Wandel geht es darum, die Arbeitsweise von Unternehmen durch den Einsatz von Technologie zu verändern. Es geht nicht nur darum, neue Software oder Hardware zu kaufen.

Digitale Transformation ist kein IT-Projekt!

Ein Fehler, den wir immer wieder in Projekten feststellen: Die Transformation wird als IT-Projekt aufgegleist. Dabei ist diese viel mehr. Es geht vor allem darum, die Art und Weise zu ändern, wie Mitarbeiter denken und handeln.

Dies erfordert ein radikales Umdenken. Wer in der digitalen Welt erfolgreich sein will, muss daher das Mindset ändern. Sie müssen anfangen, wie ein Technologieunternehmen, statt wie ein traditionelles Unternehmen zu denken.

Digitale Transformation mit Mental Power?

Grigor Nussbaumer

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Ich sehe mich als Unternehmercoach und Sparringpartner für Unternehmer. Meine langjährige Expertise in Projektmanagement, Unternehmensführung und Persönlichkeitsentwicklung wird Ihr Projekt zum Erfolg führen.

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    Die 5 Erfolgsfaktoren einer digitalen Transformation

    1. Nehmen Sie alle Beteiligten mit

    Die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn die Chefetage auch dazu bereit und fähig ist. Zudem muss die Führung den Changeprozess aktiv vorantreiben.

    Technologien sind entscheidend für die digitale Transformation. Aber was letztendlich zählt, sind die Menschen, die sie nutzen. Sie liefern die Ideen, die Innovationen und können so den Wandel eigenständig vorantreiben. Daher muss jedes Unternehmen genau darauf achten, die eigenen Mitarbeiter und die Organisation zu stärken. Jeder Mitarbeiter soll in der Lage sein, eigenständig neue Geschäftsansätze zu entwickeln und diese in die Organisation einbringen dürfen.  

    2. Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodelles

    Es reicht nicht, eine schöne App zu programmieren oder eine neue Software zu installieren, welche die Mitarbeitenden bei der Arbeit unterstützt. Das gesamte Unternehmen muss auf ein neues Level gebracht werden. Ein digitales Geschäftsmodell unterscheidet sich oft stark von einem klassischen.

    Der erste Schritt ist eine mentale Herausforderung: Denken Sie sich eine grüne Wiese, auf der Sie Ihr Unternehmen komplett neu entwerfen könnten. Wie würde dieses aussehen und wie könnten digitale Technologien, Sie maximal unterstützen?

    Wenn Sie nicht ganz so kühn denken mögen, beginnen Sie einfach mit den Bereichen Ihres Unternehmens, in denen digitale Technologien helfen könnten.

    3. Eine starke Kultur und Identifikation schaffen

    Ein Unternehmen mit einer starken Kultur kann wertvoller sein als eines mit einem grossartigen Produkt. Noch besser: Sie haben beides.

    Aus diesem Grund konnten Unternehmen wie Apple, Amazon, Netflix und Facebook so viel schneller wachsen als ihre Konkurrenten. Sie haben eine starke Kultur rund um Innovation und Kundenservice aufgebaut.

    Sie sollten sich immer auf das konzentrieren, was Ihren Kunden und Mitarbeitenden am wichtigsten ist.

    Bestenfalls machen Sie Ihre Mitarbeitenden zu Fans Ihres Unternehmens. Sie müssen ihnen das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein, das grösser ist als sie selbst. Sie können dies tun, indem Sie ein Umfeld schaffen, in dem die Menschen jeden Tag zur Arbeit kommen und ihre Arbeit gerne machen. Dies steigert die Mitarbeitermotivation und schafft langfristige Bindungen zum Unternehmen.

    4. Resilienz fördern, statt immer mehr zu fordern

    Anstatt den Mitarbeitenden immer mehr aufzuhalsen, sollten Sie darauf achten, dass diese besser mit den Herausforderungen umgehen können. Dies fördert die Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress und Widrigkeiten umzugehen.

    Die Digitalisierung hilft Ihren Mitarbeitenden, Qualität und Effizienz zu verbessern. Allerdings erhöht es auch die Komplexität. Das bedeutet, dass Sie mehr Risiken ausgesetzt sind und daher mehr Widerstandsfähigkeit benötigen.

    Gerade wenn Sie eine digitale Transformation vollziehen, erhöht sich der Stress bei den Mitarbeitenden, da sie aus ihren gewohnten Abläufen herausgerissen werden und sich immer wieder mit veränderten Situationen auseinandersetzen müssen. Um dies zu vermeiden, müssen Sie sie gut trainieren und befähigen, mit Veränderungen besser umgehen zu können.

    5. Agil sein: Fluch und Segen zugleich

    Ein Unternehmen braucht Agilität, um im heutigen Wettbewerbsumfeld bestehen zu können. Agilität bedeutet, sich schnell an veränderte Umstände anpassen zu können, seien es interne oder externe. Es impliziert auch Flexibilität und Reaktionsfähigkeit, die durch die Implementierung neuer Technologien und Prozesse erreicht werden können.

    Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt für immer verändert. Die Auswirkungen werden noch lange nach dem Ende der Krise anhalten. Als Unternehmer müssen Sie verstehen, wie sich die aktuelle Situation auf Ihr Unternehmen auswirkt.

    Entwicklungsfrage: Wie können Sie eine Krise nutzen, um Ihr Unternehmen zu transformieren?

    Digitalisierung Transformation

    Vorteile durch digitale Transformation

    Umsatzsteigerung durch digitale Geschäftsmodelle

    Digitale Geschäftsansätze ermöglichen es Unternehmen, die Bindung zu ihren bestehenden Kunden zu verstärken und neue Kunden zu gewinnen. Dies bedeutet jedoch, dass das aktuelle Geschäftsmodell mindestens angepasst werden muss. Meistens geht es jedoch um eine echte Weiterentwicklung, bis hin zu einem komplett neuen Businessmodell.

    Wichtige Voraussetzungen:

    • Klare Zielvorgaben
    • Ergebnisorientierung
    • Skalierbarkeit
    • Nachhaltiger Erfolg
    • Datengetriebenes Testing
    • Agile Implementierung

    Nur so können Sie mit einem transformierten Geschäftsmodell neue Absatzmärkte erschliessen und sichtbare Erfolge verzeichnen.

    Praxistipp: Ermutigen Sie Mitarbeitende, ausserhalb der bestehenden Geschäftsfelder, experimentieren. Dafür können Sie z.B. Projekte starten, welche das Ziel verfolgen, neue Ideen zu entwickeln und zu testen.

    Wenn Sie besonders weit gehen möchten, können Sie digitale Einheiten bilden, welche losgelöst vom Kerngeschäft, agieren. Diese liefern dann neue Erkenntnisse, welche in die Hauptorganisation zurückfliessen und die Transformation vorantreiben.

    Erhebliche Kostensenkung durch Digitalisierung

    Die digitale Transformation kann zudem nicht nur zu Umsatzsteigerungen, sondern auch zu deutlichen Kostensenkungen führen – durch die gezielte Nutzung von Daten, die Ableitung von Optimierungen und konkreten Aktionsplänen. Im ersten Schritt erkennen und nutzen Sie das Potenzial der eigenen Unternehmensdaten.

    Dies ermöglicht Ihnen, Innovationsprojekte auf verlässlichen Datengrundlagen umzusetzen und den langfristigen Erfolg zu sichern. Durch die intelligente Nutzung von Daten, insbesondere durch Technologien des maschinellen Lernens (ML) und der künstlichen Intelligenz (KI), hilft die digitale Transformation, Kapazitäten besser zu planen und somit Ressourcen zu reduzieren.

    4 Beispiele für Digitale Transformationen in Unternehmen

    Digitale Transformation in Management und Führung

    Eine der zentralen Aufgaben des Managements und der obersten Führung wird in den nächsten Jahren sein, die Digitalisierung voranzutreiben. Sämtliche Ebenen des Unternehmens werden betroffen sein und dabei gilt es die Auf- und Ablauforganisation neu zu denken und zu verändern.

    Viele der Veränderungen werden auch das Management selbst betreffen. Und genau dort liegt die grösste Gefahr. Als Unternehmer müssen Sie auch das Topmanagement hinterfragen und allenfalls personelle Veränderungen vornehmen, damit Sie auch in Zukunft gut aufgestellt sind.

    Digitale Transformation im Personalwesen

    Die Digitalisierung hat im Bereich Human Resources schon früher begonnen. Das physische Dossier wurde durch elektronische Bewerbungen abgelöst. Inzwischen werden die Bewerbungen nach bestimmten Kriterien gescannt und können automatisiert beantwortet werden.

    Gleichzeitig hat der Kampf um Talente massiv zugenommen. Aktuell können Bewerber unter vielen Optionen auswählen. Die Transparenz hat zugenommen und Arbeitgeberbewertungen auf digitalen Plattformen wie Kununu führen zu einem starken Wettbewerb unter Arbeitgebern.

    Aber auch die Mitarbeitenden sind gefordert, da sie ihre digitale Kompetenz stetig weiterentwickeln müssen, um mit den raschen Veränderungen mithalten zu können.

    Digitale Transformation in der Produktion

    Automatisierung ist für den Bereich der Produktion kein Fremdwort und hat mit dem Einzug von Robotern bereits zu einer frühen Revolution geführt. Technologien wie das Internet der Dinge oder die Künstliche Intelligenz werden auch diese Unternehmensbereiche entscheidend vorantreiben. Die komplette Vernetzung der Wertschöpfungskette, von der Bestellung, über die Produktion bis zur Lieferung ist nicht nur eine Vision, sondern wird teilweise schon umgesetzt (Bsp. Druckereien).

    Digitale Transformation in Marketing und Vertrieb

    Marketing und Vertrieb verändern sich ständig, getrieben durch verändertes Kundenverhalten. Zahlreiche neue Disziplinen wie Suchmaschinenoptimierung oder Inbound Marketing sind in den letzten Jahren entstanden. Sie gewinnen weiter an Bedeutung.

    Die sogenannte „Customer Journey“, also das Erleben von Kunden auf dem Weg von der Suche nach Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung bis hin zum Kauf und der Nutzung, wird zu einem zentralen Bestandteil von Marketing und Vertrieb. Die Digitalisierung erfordert neue Fähigkeiten.

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