Stress bewältigen – Diese Methoden helfen wirklich! (Forschung, Tipps, Anleitung)

By on 24. April 2019 in Gesund leben, Meditation with 0 Kommentare

stress

In unserer modernen Zivilisation ist Stress beinahe schon zu einer Volkskrankheit geworden. Ständiger Leistungs- und Termindruck, regelmässige Überstunden sowie die hohen Anforderungen, die sowohl der Job als auch das Privatleben an uns stellen, sind oftmals schwer zu bewältigen. Oft kommt dazu der Frust, dem Druck, der oft fremdbestimmt, manchmal auch hausgemacht ist, nicht mehr standhalten zu können.

Viele Stressauslöser, die geballt auf uns einwirken, können Burnout oder sogar schwerwiegende physische sowie psychische Erkrankungen, wie Depression oder Angstzustände auslösen. Doch dem Stress können Sie auch effektiv entgegen wirken. Hier einige Tipps zur Stressprävention und zum Abbau von Stress sowie mögliche hilfreiche Stressbewältigungsstrategien.

Was ist Stress und welche Faktoren lösen ihn aus?

Als Stress bezeichnen wir im Allgemeinen die Reaktionen die ausgelöst werden, wenn eine Person sich in gewissen Situationen oder permanent überfordert fühlt. Der Stress ist also nicht der Auslöser, sondern vielmehr die Reaktion des Organismus darauf. Dabei unterscheiden wir zwei Hauptarten von Reaktionen auf Stresssituationen:

  1. Stressreaktionen auf unmittelbare und akute Gefahrensituationen, wie beispielsweise Unfälle, Verbrechen oder Angriffe durch Menschen oder Raubtiere.
  2. Stressreaktionen auf kontinuierliche Belastungen, wie ständiger Termindruck, andauernde körperliche oder geistige Überforderung oder langanhaltende klimatische Belastungen, wie etwa eine Hitzewelle.

Diese Reaktionen schädigen auf Dauer den Organismus und können Auslöser für verschiedene Krankheiten sein. Forschungsergebnissen zufolge gibt es keine allerdings einheitlichen Stressreaktionen. Stress kann über viele unterschiedliche Mechanismen ablaufen und äussert sich bei jedem Menschen anders, denn jede Art von Stress triggert auch unterschiedliche Emotionen. 

Stresssymptome – Woran erkennt man Stresszustände?

Die psychischen und physischen Anpassungen, die während einer Stressphase ablaufen, können ebenso ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen. Da jeder Mensch andere Schwachstellen hat, an denen sich Stress zu Beginn bemerkbar macht, erlebt auch jede Person den Stress auf eine andere Art. Unbestritten ist jedoch, dass es zwei Arten von Stress-Symptomen gibt, nämlich physische, also körperliche Beschwerden, sowie physische. Letztere machen sich jedoch meist später bemerkbar und kommen zum Tragen, wenn Sie die ersten körperlichen Warnzeichen missachten.

Körperliche Stresssymptome
  • Sodbrennen
  • Magenschmerzen
  • Magen-Darm-Erkrankungen (Durchfall, Erbrechen, Verstopfung)
  • Magengeschwür
  • Essstörungen (Appetitlosigkeit, Heisshungerattacken)
  • Drastische Gewichts Zu- oder Abnahme
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Rückenbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Abwehrschwäche
  • Chronische Müdigkeit
Psychische Stresssymptome
  • Ruhelosigkeit
  • Nervosität
  • Hilflosigkeit
  • Überforderung
  • Gereiztheit
  • Aggressivität
  • Lustlosigkeit
  • Unzufriedenheit
  • Angstzustände
  • Konzentrationsstörungen
  • Depression

Hinzu kommt der Ärger und die Wut über die eigene nachlassende Leistungsfähigkeit.

Die 3 Phasen des Stress 

Grundsätzlich gibt es drei Stadien, die man Stresszuständen durchläuft. Damit Sie rechtzeitig erkennen, ob Sie in die Stress-Spirale geraten sind, ist es hilfreich, die einzelnen Phase zu kennen.

1. Die Alarmphase

Sie fühlen sich konstant müde und abgeschlagen und fühlen sich überfordert. Hinzu kommt das Grübeln, ob Sie den täglichen Anforderungen auch gewachsen sind. In dieser Phase sollte eine die Stressprävention gestartet werden, um den Ernstfall zu vermeiden.

2. Die Resistensphase

So langsam scheint sich ihr Organismus an die verschiedenen Stressfaktoren gewöhnt zu haben. Gleichzeitig beginnen körperliche in seelische Beschwerden und Sie reagieren zunehmend empfindlicher auf weitere Stressauslöser.

3. Die Erschöpfungsphase

Der Körper kann dem konstanten Widerstand der erhöhten Ausschüttung der Stresshormone nicht mehr standhalten. Es kommt zur totalen Erschöpfung.

Die Stress-Spirale – Warum Sie keine Ruhe finden

Einmal in der Stress-Spirale gefangen, ist es schwer, wieder einen Weg aus diesem Teufelskreis zu finden. Zwar ist die Sehnsucht nach Ruhe übermächtig, dennoch kann der Kopf nicht abschalten und die Gedanken kreisen weiter um das Thema Stress. So beschäftigen Sie sich die ganze Zeit über mit Belangen aus der Welt um Sie herum, übersehen aber, dass in den meisten Fällen die Ursache für Ihren Stress bei Ihnen selbst zu finden ist.

Grund dafür ist der Verlust der Verbindung zu Ihrer Seele, also sozusagen, zu Ihrem eigenem Ich.

Stress reduzieren – Ihr Unterbewusstsein hilft

Haben Sie eine gute Verbindung zu Ihrer Seele, fungiert Ihr Unterbewusstsein als Warnsignal, um Sie vor Unglück zu bewahren. Sicher kennen Sie die Begriffe „Bauchgefühl“ oder „innere Stimme“. Sie steht mit Ihnen und Ihrer Umwelt in Verbindung und leitet Sie. Intuitiv nehmen Sie über Ihr Unterbewusstsein viel mehr auf, als Ihre Sinnesorgane aufnehmen können. So werden Sie oft in Situationen gebracht, die Ihnen wie Zufälle vorkommen. Beispielsweise, wenn Sie intuitiv etwas tun, das Sie normalerweise nicht machen würden und Ihnen dann etwas Schönes widerfährt. So gehen Sie vielleicht ausnahmsweise mal einen anderen Weg und treffen so auf einen Bekannten.

Doch was sich wie ein Zufall anfühlt, ist in Wirklichkeit die Steuerung unserer Seele.

Haben Sie die Verbindung zu ihr verloren, kann sie Sie nicht mehr leiten oder schützen und somit wird auch die Stressbewältigung zu einem schwierigen Unterfangen. Doch Ihr Unterbewusstsein ist auch die Verbindung zur Quelle Ihrer Lebensenergie. So kann es Ihnen eine wertvolle Stütze im Rahmen Ihres Stressmanagements sein. Jeder Mensch trägt genug Energie für ein entspanntes, freudvolles und glückliches Leben in sich. Wenn Sie die Verbindung zu Ihrer Seele wieder herstellen, erschliesst sich für Sie diese unerschöpfliche Energiequelle und Stress sowie dessen Symptome werden reduziert.

Stress: Prävention und Bewältigung – Was hilft wirklich?

Um Stress vorzubeugen oder effektiv zu bekämpfen, hilft im Grunde nur Eines: Nehmen Sie sich Zeit, Ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und hören Sie auf Ihren Körper. Fühlen Sie in sich hinein, was sie benötigen. Schlafen könnte eine Lösung sein, hilft aber nur bedingt, da Sie sich selbst nach einem langen Schlaf nicht unbedingt viel fitter fühlen. Die negative Grundstimmung werden Sie dadurch auch nicht los.

Effektiver ist die Stressbewältigung durch Meditation. Im Wesentlichen handelt es sich beim Meditieren um nichts anderes als um ein Entspannungsritual, das nachweislich den Blutdruck senkt und dabei hilft den Stress abzubauen.

Diese Entspannungstechnik wirkt sich ausserdem positiv auf Herzschlag, Muskulatur und Atmung aus. Der Körper wird beim tiefen Atmen gleichmässig mit Sauerstoff versorgt. Dies wirkt beruhigend und die Muskeln entspannen sich.

Teil der wissenschaftlichen Forschungen zum Thema Stress ist auch das Aktivieren der Selbstheilungskräfte. Hierzu gehört die natürliche Abwehr sowie auch das Auskurieren von Krankheiten. Haben Sie gute Selbstheilungskräfte, werden seltener krank und überstehen Erkrankungen, wie eine Erkältung in der Regel besser und schneller. Auch im Rahmen von geführten Meditationen gibt es die Möglichkeit, die Selbstheilung zu aktivieren. Für weitere Infos und Tipps zum Phänomen Selbstheilungskräfte aktivieren hier klicken … 

Meditation kann jeder!

Gut, aber wie geht das? „Die Verbindung zu Ihrer Seele herstellen“ klingt erstmal abstrakt. – Eine bewährte, einfache, wunderbare Methode, um Ruhe zu bekommen und zu sich selbst zu finden, ist wie bereits erwähnt die Meditation.

Hier ist eine einfache Anleitung, mit der Sie die ersten Schritte zur Stressbewältigung selbst ausprobieren können:

  • Setzen Sie sich bequem, aber gerade hin. Es muss nicht gleich der Lotussitz sein.
  • Schliessen Sie die Augen und lenken Sie ihre Konzentration nach innen.
  • Am Anfang werden Sie tausend Gedanken bestürmen. Verweilen Sie nicht bei einem dieser Gedanken, sondern lassen Sie sie weiter fließen, ohne auf sie zu achten. Jetzt ist nichts davon wichtig.
  • Konzentrieren Sie sich auf deinen Atem und spüren Sie, wie die Luft in Sie hinein und wieder heraus strömt.
  • Irgendwann verstummt der stetige Strom an Gedanken und es kehrt Ruhe in Ihnen ein.
  • Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie Ihre Gedanken am Anfang nicht stoppen oder Sie nur wenige Minuten still sitzen bleiben können. Mit der Zeit und etwas Übung werden Sie zwanzig Minuten und mehr meditieren können.

Mit dieser Meditation können Sie schon viel erreichen, die Stressbewältigung gezielt angehen, um einem Burnout entgegenwirken. Sie können auch beim Spazieren gehen oder beim Sport meditieren. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Gedanken und Gefühle Sie nicht überwältigen.

Tipp zu guter Letzt

Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit für sich. Wer im Stress ist und ständig das Gefühl hat, etwas erledigen zu müssen, hat am am wenigsten Zeit für sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse. Gönnen Sie sich daher täglich einen kleinen Moment, der nur Ihnen gewidmet ist. Lesen Sie, entspannen Sie, gehen Sie spazieren oder machen Sie Achtsamkeitsübungen. Auf diese Weise kommen Sie wieder in Verbindung mit ihrem eigenen Ich und der Stress gehört schon bald der Vergangenheit an.

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Über den Autor:

Ich bin Gründer und Eigentümer der Mental Power Int. GmbH mit Sitz in Lenzburg, Schweiz. Vor über 25 Jahren habe ich begonnen mich mit den Themen Meditation,  Mental- und Bewusstseinstrainings auseinanderzusetzen. Durch den frühen Tod meines Vaters als ich 6 Jahre alt war und traumatischen Erlebnissen in meiner Kinder- und Jugendzeit, entdeckte ich die spirituelle Welt – dies war meine Rettung!

Mit Autorenbeiträgen, CD's, Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen begleiten ich und meine Mitarbeiter tausende Menschen mit voller Leidenschaft und Freude. Mehr über mich und meinen persönlichen Werdegang finden Sie auf Über Uns.

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