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Innovation

Innovation bedeutet grundsätzlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Der Begriff steht für die wirtschaftlich erfolgreiche Nutzung von neuen Ideen.

Was ist der Unterschied zwischen Kreativität und Innovation?

Innovation Coaching Beratung ProzessEine kreative Idee ist noch lange nicht eine Innovation! Der Unterschied liegt in der Tatsache, dass man erst dann von einer Innovation spricht, wenn eine kreative Idee, auch in neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen umgesetzt wird.

So kann man viele kreative Ideen haben, aber nur ganz wenige münden in einer erfolgreichen Anwendung.

Zudem wird der Erfolg einer Innovation daran gemessen, ob sie sich am Markt erfolgreich durchsetzen und auch langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen kann.

Innovation ist ein kontinuierlicher Prozess und kein Geistesblitz!
(Grigor Nussbaumer)

Was macht ein innovatives Unternehmen aus? (Checkliste)

  • 100% Konzentration auf den Kunden-Nutzen!
  • Behält sich die Startup-Mentalität bei (offen, neugierig, motiviert, …)
  • Denkt immer wieder quer
  • Involviert die Führung aktiv in die Innovations-Prozesse
  • Holt andersdenkende Mitarbeitende in die Unternehmung
  • Hinterfragt regelmässig das Bestehende
  • Setzt sich aktiv mit zukünftigen Entwicklungen auseinander
  • Befragt neue Mitarbeitende nach ihren ersten Eindrücken
  • Lässt kritische Fragen von Mitarbeitenden zu
  • Plant Seitenwechsel in die Führung ein
  • Befragt regelmässig die Kunden nach ihren Ideen / Bedürfnissen
  • Fällt immer wieder mutige Entscheidungen
  • Kommuniziert intern und extern aktiv über Innovation
  • Lässt sich durch Innovations-Prozesse professionell begleiten (auch durch Externe)

Praxisbeispiel: Innovation auf der Fahne, aber sonst nirgends

Grigor Nussbaumer, Leiter des Instituts Mental Power wurde angefragt, folgendes Problem zu begleiten:

Ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der produzierenden Industrie bekundete grosse Mühe, neue Ingenieure für sich zu gewinnen. Sogar der Posten des leitenden Ingenieurs war seit 2 Jahren nicht mehr besetzt und wurde mit Interimslösungen überbrückt. Um neue, auch junge Ingenieure anzuziehen, hatte man sich „Innovation“ sprichwörtlich auf die Fahne geschrieben.

Es war schnell zu spüren, dass dies nur eine gut gemeinte Idee der Marketingabteilung war, jedoch intern nicht gelebt wurde. Die Folge: In den Köpfen der obersten Führung war man nicht wirklich offen für innovative Mitarbeiter. Ein Gang durch die Räumlichkeiten zeigte dies nur allzu offensichtlich auf:

  • Düstere Räume
  • Kaum Rückzugsmöglichkeiten
  • Keine Pflanzen
  • Überall Papierberge und alte Pläne
  • Chaotische Ablagen
  • Verstaubtes Mobiliar

Oder anders ausgedrückt:

Kein Ort für junge Ingenieure, die mit einem offenen und kreativen Geist, die Welt zu einem besseren Ort machen wollen

Angesprochen auf diese Umstände, kamen von der obersten Führung sofort Ausreden und vor allem eins: Widerstand. Jede Idee oder Veränderung wurde sofort relativiert oder gleich abgeblockt. Mit jedem Satz wurde bewusst: Hier will niemand etwas verändern. Und wenn die oberste Führung nichts verändern möchte, dann wird sich auch nichts verändern!

Und hier endet schon die Story – sorry!

Das Unternehmen war nicht bereit, auch nur wenig Geld in echte Innovation zu investieren. Lieber wollte man ein neues Logo entwerfen und Broschüren in Hochglanz drucken lassen. Prinzip: Hope and pray.

Das Resultat: Zwei Jahre später vermeldete das Unternehmen sehr grosse Umsatzverluste und musste viele Mitarbeiter entlassen – die Konkurrenz, wohlgemerkt viel kleiner, hatte sie im Eilzug überholt.

Innovation beginnt in den Köpfen der Chefetage

Aus dem obigen Beispiel ist ersichtlich, dass Innovation vor allem Führungssache ist und zuerst in den Köpfen passieren muss. Es geht darum, dass sich das Unternehmen, beginnend beim Chef, über alle Ebenen mit dem Thema auseinandersetzt. Daraus folgt, dass die persönliche Denkweise und Einstellung gegenüber Neuem, essentiell sind.

Innovation ist vor allem eine mentale Sache

Wie sieht ein erfolgreicher Innovationsprozess aus?

Grigor Nussbaumer

  1. Zuerst muss definiert werden, für welches Problem des Kunden eine Innovation angestrebt werden soll. Erst wenn klar ist, wo ein Kunde ein Problem hat, welches noch nicht gelöst ist, sollte ein Innovationsprozess angestossen werden
  2. Dann muss natürlich geklärt werden, ob nicht zu diesem Problem schon eine Lösung existiert. Wenn eine solche vorliegt, muss geprüft werden, ob man die bestehende Lösung verbessern oder innovativer anbieten könnte
  3. Natürlich sollten ein Budget und die personellen Ressourcen definiert werden. Die Kernfrage hier ist: Welchen Gewinn verspricht sich das Unternehmen, wenn es den Kunden eine innovative Lösung anbieten kann?
  4. Jeder Prozess sollte bewusst geführt werden und deshalb empfehlen wir Ihnen dringend, eine verantwortliche Person zu definieren. Bei grösseren Vorhaben macht es Sinn, einen internen Projektleiter zu benennen. Beratend sollte hier ein externer Coach hinzugezogen werden.
  5. Dann wird der zeitliche Rahmen definiert, in dem man den Innovationsprozess abgeschlossen haben möchte. WICHTIG: Ohne ein zeitliches Ziel, werden die Beteiligten kaum zu kreativen Höchstleistungen auflaufen. Das wäre so, als ob ein Marathonläufer einfach in eine Richtung rennen würde
  6. In der Folge muss definiert werden, wer am Innovationsprozess beteiligt sein muss. Dies ist jetzt sehr wichtig! Es lohnt sich deshalb, in die Teambildung zu investieren. Der Erfolg oder Misserfolg eines Innovationsprozesses, hängt von der Zusammenstellung der Beteiligten ab!
    • Phase 1: In dieser Phase sollten Sie vor allem kreative und offene Menschen einladen. Dass können Personen aus der Geschäftsleitung, Führung, Mitarbeitende, Kunden oder Externe sein. Gerad der Mix könnte hier interessant sein. Den Beteiligten wird das Problem, zu dem man eine Lösung finden möchte, vorgestellt. Jetzt wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, um möglichst viele Ideen zu generieren. WICHTIG: In dieser Phase geht es nicht primär darum, ob diese Ideen auch umsetzbar sind.
    • Phase 2: In der zweiten Phase laden Sie nun Menschen ein, die dafür bekannt sind, dass sie pragmatisch Ideen umsetzen. Das sind sozusagen die Macher. Hier macht es durchaus Sinn, die Beteiligten komplett auszutauschen. Die Neuen haben nun die Aufgabe, die in der ersten Phase gesammelten Ideen in konkrete Angebote, also Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu giessen.
    • Phase 3: Nun kommt die Zeit für die kritischen Geister. Jetzt ist es Zeit, dass Sie die Personen ins Boot holen, welche die neuen Ideen auf den Prüfstand stellen. Sie dürfen alles hinterfragen, testen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Aus dieser Phase sollten nun neue Fragen entstehen.
    • Phase 4: Jetzt beginnt das Spiel von vorne. Sie gehen nun mit diesen kritischen Fragen wieder zu Kreativ-Gruppe aus Phase 1. Diese hat nun die Aufgabe, neue Ideen und Lösungen zu den Fragen zu erarbeiten …

Der Innovationsprozess läuft so lange weiter, bis eine oder mehrere Innovationen entwickelt wurden. Wie Sie unschwer erkennen können, kann so ein Prozess nur mit viel Engagement vollzogen werden. Doch das Resultat kann die Unternehmensentwicklung massgeblich beschleunigen und Ihre Firma auf ein nächstes Level anheben. 

Das Resultat kann bahnbrechend sein!

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